Wir feiern dieses Jahr Geburtstag! 50 Jahre GKTool…

1972 – Zwei Brüder, minimales Equipment, dafür viel Enthusiasmus und Entschlossenheit…

«Wir hatten weder einen reichen Vater oder einen reichen Onkel, auf dessen finanzielle Unterstützung wir hätten zählen können.»
So Georg Kaufmann, aber den Kopf in den Sand zu stecken und aufzugeben, kam nie in Frage.

Ein Zeichenbrett, eine Schreibmaschine, eine Drehbank und 20 Quadratmeter Produktionsfläche in einem leeren Stall im beschaulichen Dorf Bellikon – damit starteten Georg Kaufmann, gelernter Werkzeugmacher, Maschinenzeichner und Konstrukteur und sein Bruder Jo als absolute Branchen Neulinge im Jahr 1972. Eine gebrauchte Drehbank für dazumal stolze 19’000 Schweizer Franken war ihr Startkapital. Nun hiess es die umliegenden Firmen abzuklappern um Aufträge an Land zu ziehen. Es mussten erste Chancen her, um sich zu beweisen! Weitere Maschinen sind angeschafft worden – eine gebrauchte Fräs- und eine Schleifmaschine fanden in einer ehemaligen Lastwagengarage Platz. Bruno Steger ergänzte als Werkzeugmacher und der erste Lernende, Alex Kaufmann, wurde ausgebildet. An 7 Tagen in der Woche und quer durch den Werkzeuggarten wurde konstruiert, getüftelt und gebaut.

1975 – Ein Stuhl – ein Durchbruch – eine Erfolgsstory

«Kaufmann hat es allen gezeigt und löste alle technischen Probleme mit phänomenaler Genauigkeit. In einem Arbeitsgang wurden die Schaumpolsterung und der Stoff zusammengepresst. Das Werkzeug funktionierte von Anfang an. Das war wie ein Wunder.» erinnerte sich Max Horlacher schwärmend.

Die Firma wuchs… Mit den Kontakten zur Grossindustrie taten sich weitere Chancen auf, weiterzukommen. Für den renommierten und weltweit tätigen Hersteller Stoll Giroflex AG wurde die damals neue Stuhlserie «polytrop» entwickelt. Über den damaligen Zulieferer der Stuhlschalen, der Firma Horlacher, kam für die Gebrüder Kaufmanns der Kontakt zustande. Mit einem einzigen Arbeitsschritt, maximaler Festigkeit der Polsterung und minimalem Materialverbraucht punktete Georg Kaufmann mit seinem Werkzeug auf der ganzen Linie. Seine Position als Hoflieferant bei Giroflex war ihm sicher.

1976 – Ein Logo musste her!

«Rot musste es sein, das ist frisch, das ist eben GK-Rot» kommentierte der Firmeninhaber die Farbe des Logos.

Für Präzision, Klarheit, Dynamik und Kraft steht das rote Logo seit 1976.
Die einzelnen Segmente des Logos versinnbildlichen die Arbeit der Firma: Aus verschiedenen Teilen werden komplexe Werkzeuge zusammengebaut. Noch heute besteht das unverkennbare Logo, entworfen vom Bremgarter Grafiker Peter Bolliger, denn für Präzision, Klarheit, Dynamik und Kraft steht die Georg Kaufmann Formenbau auch noch heute im Jahr 2022.

1983 – Kunststoff im Trend – intuitiv auf Expansions- und Weiterentwicklungskurs

«Wir bieten unseren Kunden Entwicklung und Umsetzung in einem Haus. Also Theorie und Praxis. Das ist eine unserer Stärken.» Georg Kaufmann ist heute noch davon überzeugt, dass das einer der Gründe für seinen Erfolg war.

Auf sein gutes Gespür konnte sich Georg Kaufmann auch in diesem Punkt verlassen. Teile aus Kunststoff waren gefragt und dass der Trend somit in Richtung Kunststoff gehen wird und er sich darauf spezialisieren musste, war ihm schnell klargeworden. 1983 war nämlich der volumenmässige Verbrauch von Kunststoff weltweit erstmals grösser als derjenige von Eisen. Georg Kaufmann investierte weiter in seinen Maschinenpark und kaufte im gleichen Jahr seine erste computergesteuerte Fräs-Maschine. Eine neue Ära hat begonnen. Die Präzision konnte massiv verbessert und die Lieferfristen verkürzt werden. Alle Formen wurden ab diesem Zeitpunkt auf dem Reisbrett geplant.

IMD VARIOFORM® – starke Partner für hohe Prozesseffizienz!

Jetzt online die Fallstudie: IMD VARIOFORM® – gemeinsam mit starken Partnern zu hoher Prozesseffizienz!
LEONHARD KURZ Stiftung & Co.KG – Wittmann Battenfeld – PolyIC GmbH & Co. KG
Erfahren Sie hier alles über Lösungen für effiziente smarte Bedienelemente mit Human Machine Interface (HMI).
Klicken Sie rein und sichern Sie sich mit unserem gemeinsamen Know-How Ihren Wettbewerbsvorteil!
Zur Fallstudie

Menü